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Die 5. Auflage der "Mittelrhein-Info" fand im
Winterhafen Mainz zum Saisonende 2006 statt. Beim Gastgeber
"Yacht-Club Mainz" freute man sich die vielen Gäste aus den
Clubs beider Rheinufer, von der Lahn und auch vom Oberrhein,
begrüßen zu dürfen. Alle waren der Einladung der beiden
Landesverbände gefolgt und warteten gespannt im vollen Clubheim
auf die von Helmut Schink vorgestellten Referenten an diesem
Abend. Den Anfang machte der neue 1. Vorsitzende des Landesverbandes
Motorbootsport Rheinland-Pfalz, der über die Arbeit des
Landesverbandes berichtete, aber auch Eindrücke von der letzten
Länderratssitzung mitbrachte. Er dankte seinem Kollegen
Klaus W. Janßen herzlichst dafür, die verwaiste
Präsidentschaft des DMYV Länderrats bis zur nächsten Wahl
übernommen zu haben. Beide Landesverbände können eine gute
Bilanz bei der Teilnahme an "Blaue Flagge" und Qualitätssiegel -
marina" vorweisen und stolz auf die auch internationalen Erfolge
der Jugend in den Vereinen sein. Klaus W. Jansen bedankte sich
bei Gisbert König mit der vorletzten (Nr. 19) Kappe des HELM für
die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Verbände und berichtete
Neues aus dem DMYV, der ja im nächsten Jahr 100 Jahre wird und
zur großen Mitgliederversammlung nach Köln alle Vereinsvertreter
eingeladen sind. Der DMYV befindet sich im Umbruch, Schlagworte
wie Strategiepapier, Kompetenzzentren oder
Kandidatenfindungskommission sind einige der Schlagwörter um den
DMYV für die Zukunft fit zu machen. Der DMYV bemüht sich in
Berlin Gespräche zu führen, damit Sportbootfahrer auch in der
nächsten Saison an den Bunkerstationen ihren Diesel tanken
dürfen, aber auch bei den Wasserpachten vernünftige
Pachtverträge bekommen. Bernd Becker, selbst engagierter Skipper aus Idar-Oberstein hat
sich vor einigen Jahren etwas geniales einfallen lassen, über
das sich die anwesenden Umwelt-Experten des DMYV, Ernst Teschke
und Dr. Johannes Schmidt, sicher sehr gefreut haben. An einem
Model demonstrierte Bernd Becker den "BilgeWatch", einen
intelligenten Sensor zur Steuerung der Bilgepumpe. Dieses
preisgünstige Gerät erkennt Öle und sorgt dafür, dass nur Wasser
von der Bilgepumpe nach außen gepumpt wird. Die Umwelt wird
wirkungsvoll vor Ölverschmutzungen bei Schäden am Boot
geschützt, der Schaden auch am Boot selber wird gering gehalten. Herr Herden und Herr Büttner von den
Wasserschutzpolizeistationen berichteten über Erfolge bei den
Diebstählen von Außenbordern und Gravieraktionen zur Vorbeugung. Dipl.-Ing. Martin Mauermann vom WSA stellte sich den zahlreichen
Fragen und berichtete unter anderem vom neu aufgestellten
Schild an der Zufahrt zur Mariannenaue, welches auf die
jährliche Sperrung ab 21. September hinweist. Ein passendes Weihnachtsgeschenk ist sicherlich das neue Buch
von Doris Sutter, welches Sie zum Abschluß der Veranstaltung
vorstellte. Für dieses erhofft Sie sich den gleichen großen
Erfolg wie beim Erstlingswerk "Beluga geht durchs Mittelmeer",
welches ja viele Skipper anregte, ebenfalls die Reise über
Donau, Schwarzes Meer in Angriff zu nehmen. Diesmal ist es
allerdings ein Kinderbuch, dass die Geschichte eines kleinen
gelben Gummibootes erzählt. Das kleine nautische Lexikon im
Anhang des Buches erklärt viele Begriffe an Bord für kleine und
Große Kinder. Gerade zur Weihnachtszeit sicher ein passendes
Geschenk. Weitere Infos zum Bilgewatch sind im Internet unter
www.bilgewatch.de zu
finden und Doris Sutter hat auf ihrer Homepage
www.beluga-on-tour.de
viele Reiseberichte und Buchtipps.
Bilder/Text: Gisela + Karl Heinz Menges/Reiner Blumberg |