9. Runder Tisch ADAC Mittelrhein e.V. beim WSA Koblenz
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Mit einem Rückblick, unterstützt durch Bilder
zu zwei erfolgreichen Veranstaltungen, bedankte sich Jürgen Joras vom ADAC
Mittelrhein, für die Unterstützung durch das WSA Koblenz, die WSP
Koblenz und allen anderen Mitwirkenden. Dabei ging es im Jahr 2008 um die symbolische Übergabe eines Baumes von der damaligen Landesgartenschau zur gerade in diesem Jahr zu Ende gegangenen erfolgreichen Bundesgartenschau in Koblenz (siehe Bericht). Die zweite Veranstaltung, die Deutschen Meisterschaften im MS11, war gerade erst zwei Monate alt und fand direkt am Peter-Altmeier-Ufer statt (siehe Bericht). Hausherr Günther Werner informierte die Teilnehmer in seinem Vortrag über die Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Allgemeinen und die besonderen Probleme für die Behörde durch die angestrebte Reform. Für die Mitarbeiter sicherlich schmerzlich wenn Stellen reduziert werden und z.B. Abteilungen die sich vor Ort befinden, in andere WSA verlagert werden. |
Ob es ökonomisch ist, die für den Bau der
zweiten Moselschleusen verantwortliche Abteilung von Trier nach
Aschaffenburg zu versetzen, darf allerdings bezweifelt werden. Der
auferlegte Sparzwang wird neben der Lahn nun auch die in der
höchsten Netzkategorie angesiedelte Mosel stark treffen. Die
Fertigstellung der restlichen zweiten Schleusenkammern wird sich
nicht nur bis mindestens 2036 hinaus zögern, erschreckender war für
die Teilnehmer der Wechsel zurück zu einer längst veralteten
Bauweise beim befüllen der Kammer.
Die bereits mit neuer Bauweise ausgestatteten Kammern in Zeltingen
und Fankel, werden jedenfalls ein Plus an Sicherheit auch für den
Sportbootfahrer aufweisen. Gisbert König, Präsident des Landesverbandes Motorbootsport in Rheinland- Pfalz, berichtete aus seiner Sicht zur Reform der WSA, zur Boots-Maut und dem Führerscheinwesen. Dabei konnte er aktuelle Infos von der Länderratssitzung des Deutschen Motoryachtverbandes zur Hanseboot in Hamburg mit einfließen lassen. |
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Dem Vorsitzenden des SMC Koblenz gratulierte er herzlichst
für die starke Jugendarbeit des Vereins, der unter anderem damit auf
der Hanseboot zum Verein des Jahres 2011 gewählt wurde. Dienststellenleiter Erster Polizeihauptkommissar Alexander Perne von der Wasserschutzpolizei in Koblenz berichtete von seinen Sorgen als er in der Saison von seinen Beamten schwerpunktmäßig an einem Tag die Geschwindigkeit auf der Mosel kontrollieren ließ. Dabei kamen über 100 Verstöße zu Tage. Anlass genug darüber zu diskutieren. Den ortansässigen Vereinen war schon klar, warum manche Verstöße geschehen, leiden doch auch Sie an ihren Stegen darunter. Als eine Ursache ist sicherlich die in der Vergangenheit teilweise mangelhafte Ausbildung anzusehen, erschreckender aber auch die Unkenntnis vieler Skipper welche gerne die Mosel besuchen. Viele Sportbootfahrer informieren sich zwar durch die verschiedenen Revierführer oder auch amtlichen Verordnungen und Merkblätter, diese sind aber bisher auch nicht immer auf dem neuesten Stand im Internet zu finden. Als Beispiel dienten die Wasserskistrecken, deren Ausnahmen von durchfahrenden Bootsführern gerne mal falsch interpretiert werden. Erschreckend auch, dass wohl vergessen wurde, dass Ankern und Baden auf Wasserskistrecken zu verbieten. |
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| Bericht: Reiner Blumberg | |




