Jubilare beim Motoryachtclub Traben-Trarbach
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| Zum Saisonausklang 2010 hatte sich der Vorstand
mit seinem Vorsitzenden Josef Fritsch, etwas besonderes zum 100.
Geburtstag von Ehrenmitglied Dr. Heinz Prinz, einfallen lassen. Dr. Heinz Prinz erlebte die Moselgestaltung ab ihrer Kanalisierung (1964), als er noch in Bonn praktizierte. Seit der Clubgründung gab es kein Ereignis welches er verpasste oder nicht mitgestaltete. Als Dank wurde er bereits vor Jahren zum Ehrenmitglied ernannt. Wenn ein Skipper Prinz heißt und sein Schiff „Prinzessin" tauft ist dies sicherlich für seine Liebe zum Wassersport ein unschlagbarer Beweis. Wenn der Heimathafen auch am Moselkilometer 103 ist, so waren seine Lieblingsziele besonders die Städtchen an der Lahn. Seine humorige Art bewies er schon zum Jahresbeginn als er sein Wiegenfest mit den Worten ankündigte: Sollte ich im Herbst schon nicht mehr dabei sein können, ist das kein Verlust für Euch. Ich habe aus Sicherheitsgründen das Essen schon im Voraus bezahlt. Am Morgen reiste er denn auch mit seiner Familie nach Traben-Trarbach, musste sich dann aber im Hotel Moselschlösschen aus gesundheitlichen Gründen ein Zimmer nehmen und ruhen.Seine humorige Art bewies er schon zum Jahresbeginn als er sein Wiegenfest mit den Worten ankündigte: Sollte ich im Herbst schon nicht mehr dabei sein können, ist das kein Verlust für Euch. Ich habe aus Sicherheitsgründen das Essen schon im Voraus bezahlt. Am Morgen reiste er denn auch mit seiner Familie nach Traben-Trarbach, musste sich dann aber im Hotel Moselschlösschen aus gesundheitlichen Gründen ein Zimmer nehmen und ruhen. |
So verpasste er leider das Geburtstagständchen,
als das unter Moselskippern wohl bekannte "Pöntchen" aus
Zell mit dem Traben-Trarbacher Gefangenenchor vor den Clubsteg gefahren
kam und seine Stimmen erklingen lies. Benannt hat sich dieser Traditionsverein
nach seinem Stammlokal dem „Kittche“. Unter den Gästen war auch der Vizepräsident des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland-Pfalz, Reiner Blumberg der den Jubilar bereits am Bett im Moselschlösschen besucht hatte. Nach dem Gefangenenchor übergab er der Gattin von Dr. Heinz Prinz stellvertretend für ihren Mann, die "Goldene Verdienstnadel" des Landesverbandes und sprach die Hoffnung aus, auch in Zukunft noch einige aktive "Hundertjährige" ehren zu dürfen. Anschließend gab es für einen völlig überraschten jungen Skipper namens Marco Feltgen, der gerade mal "85" geworden war, eine weitere "Goldene". Eine große Anerkennung für seine Verdienste für den Motorbootsport, insbesondere als es noch die legendären Rennen in Traben-Trarbach gab, sowie für die in Anlehnung an sein Buch "Dieselöl und Sauerkraut" genannte "Sauerkrauttour". Diese Tour ist immer noch sehr beliebt und bringt viele Tourenskipper auf die rheinland-pfälzischen Flüsse und in die reizvollen Orte. |
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| Bericht: Marco Feltgen + Reiner Blumberg | |








