
| 8. Runder Tisch ADAC Mittelrhein e.V. |
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| Die Aktivitäten der
Wassersporttreibenden Vereine hatte sich Jürgen Joras vom ADAC
Mittelrhein als Hauptthema für den Runden Tisch vorgenommen.
Begrüßen konnte er neben den Vertretern der Behörden und Verbände auch die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter, wobei durch das gestiegene Interesse einige Teilnehmer mehr als wohl erwartet in den Tagungsraum bei der Rudergesellschaft an der Mosel kamen. So war die Stimmung auch bereits von Beginn an sehr positiv einzuschätzen. Kurz wurden die Wassersport-Aktivitäten des ADAC vorgestellt und Bootsreferent Frank Zimmermann informierte mit Hilfe des Beamers ebenfalls kurz und prägnant über die Fahrtenwettbewerbe des ADAC Mittelrhein. In der anschließenden Diskussion um die rückläufigen Fahrtenwettbewerbe beim ADAC Mittelrhein und beim DMYV versuchte man die Ursachen dafür auszumachen. Friedel Hecken konnte über Erfolge bei den Seglern beim Seniorensport berichten und Marco Feltgen über den Anteil der beim DMYV Mastersport genannten Altersgruppe bei den Wettbewerben. Das große Problem des Nachwuchses im Wassersport lag natürlich allen am Herzen und es wurde versucht hier Lösungen zu finden. |
Ein Problem sieht man hier
im heutigen Schulwesen, wo es am Nachmittag oft an der nötigen
Freizeit der Schüler fehlt um noch für den Sport zu trainieren. Vereinsinteresse bestand bei einigen Vereinen an der Ausbildung zum Bootsführerschein, gerade um den Jugendlichen den Weg zu erleichtern. Hier konnte Wolfgang Bleser vom DMYV gerne Auskunft geben. Im Segelbereich ist es für die Vereine zur Zeit wesentlich leichter an Jugend zu kommen, da das benötigte Material sehr kostengünstig ist. Gisbert König vom Landesverband Motorbootsport Rheinland-Pfalz berichtete über die doch erheblicheren Kosten bei den Schlauchbooten und die durch den Herstellerwechsel bedingten Nachteile für unsere Jugendlichen bei den letztjährigen Deutschen Meisterschaften. Da Einige der Jugendlichen inzwischen das Alter für die MS11 Bootsklasse erreicht haben, besteht von Vereinsseite hier der Wunsch ein solches Boot zu kaufen und eine Trainingsstrecke zu erhalten. Ein Thema am Rande war die Initiative eines Bundestagsabgeordneten, die Geschwindigkeit und den damit verbundenen Lärm auf dem Rhein zu begrenzen. Die Meinung der Verbände ist hier klar gegen Geschwindigkeitsbegrenzung. |
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Man zeigte
aber großes Verständnis für die bereits durch die zwei
Eisenbahnlinien lärmgeschädigten Anwohner in diesem Bereich des
Rheintals und befürwortete zur Lösung des Problems eine Reduzierung
der Lärmwerte, was durch ein Verbot offener Auspuffanlagen auf dem
Rhein, sehr leicht zu lösen wäre. Nach einer kleinen Imbisspause berichtete dann Günther Werner vom WSA Koblenz über Baumaßnahmen an Rhein, Mosel und Lahn. Froh ist man über Nachrichten aus Berlin, dass die Mittel für den Bereich nicht gekürzt werden sollen. Ein kleiner Wermutstropfen sind aber neu aufgekommene Zuständigkeiten im Fischereisektor. Alleine der geforderte Neubau von Fischtreppen durch die Wasserrahmenrichtlinie wird einige Millionen Euro bei den Schleusenprojekten zusätzlich kosten, so das seit Jahren geplante Erneuerungen weiter hinaus gezogen werden. Manche Projekte hängen aber auch an der zu dünnen Personaldecke. Die Bootsfahrer wären schon froh endlich konkrete Anfänge an den Bootschleusen der Mosel, sowie bessere Anlagemöglichkeiten an den Schleusen, überhaupt feststellen zu dürfen. Hier besteht seit Jahren ein akuter Nachholbedarf. Feststellen konnte man zum Schluss, dass die diskutierten Themen so interessant waren, dass viele Teilnehmer länger als wohl geplant im Raum blieben und zum Schluss auch in kleinen Grüppchen die Aktivitäten des Wassersports im Rheinland miteinander besprachen. |
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| Bericht: Reiner Blumberg | |