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Umwelttag 2009 am Rhein zwischen Ingelheim und Budenheim |
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| Zwei Vorsitzende und eine Idee. Bei einem Freundschaftstreffen zwischen den Natur- und Wassersportfreunden Heidesheim und den Wassersportfreunden aus Budenheim beschlossen die beiden Vorsitzenden Robert Enderle und Werner Brandmüller, einen gemeinsamen Umwelttag zu veranstalten. Man wollte den wunderschönen Altrhein von 2 Seiten in Angriff nehmen und das Gebiet von Unrat befreien. Beschlossen und verkündet. Es wurde der 21. März als Aktionstag festgelegt. Die Heidesheimer starteten mit knapp 20 Mitstreitern und gingen zunächst den Rhein in Richtung Ingelheim ab um anschließend das Gelände bis zum Obstgut Krebs zu reinigen. |
Bei den Budenheimern konnte man sogar auf 30 fleißige Helfer zurückgreifen. Mit dieser starken Truppe ging es zunächst in Richtung Budenheim und gleichzeitig zum Gebiet um den Budenheimer
Krappen. Hier wurde man dann auch sehr schnell auf einer großen Wiese fündig. Unter einer alten Eiche hatten Hobbyreiter, die ihre Pferde früher auf dieser Wiese grasen ließen noch 14 alte und mittlerweile ziemlich verrottete Stühle deponiert. Diese wurden mit vereinten Kräften aus dem Gestrüpp gezogen und mittels Anhänger zum Abfallcontainer geliefert. Weiterhin wurde eine Vielzahl alter Nylonbänder aufgenommen, die die Reiter zur provisorischen Herstellung von Pferdekoppeln genutzt hatten. |
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In Summe wurden von beiden Vereinen rund 30 Kubikmeter Abfall zusammengetragen. Dabei fand man alte Reifen mit Felgen, Matratzen, angespülte Plastikfässer und auch alte Maschenzäune, die montiert an Holzbrettern angespült wurden. Gerade diese Zäune wurden von den Wassersportlern sehr sorgfältig aufgenommen, da diese doch eine deutliche Verletzungsgefahr für die Tierwelt darstellen.
Die sammelnden Fußtruppen wurden von 3 Fahrzeugen mit Hängern unterstützt, die alle Abfallmassen zum Sammelcontainer fuhren.
Gegen 12:30 trafen sich beide Teams am Obstgut Krebs, dem Mittelpunkt des Aufnahmegebiets. In beiden Vereinsheimen hatte man am Morgen fleißig gekocht und so gab es einen, bzw. zwei deftige Eintöpfe, die freundschaftlich geteilt wurden. Auch die Leistung der Vereinsköche war wirklich spitze. Das Treffen wurde auch dazu genutzt, um sich über geplante Aktivitäten im Jahr 2009 auszutauschen. In Summe war dies eine gelungene Aktion. Das Gebiet am Altrhein wurde großflächig gesäubert und die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen weiter vertieft. Mit Sicherheit wird diese Aktion im nächsten Jahr wiederholt, vielleicht können dann noch weitere Vereine von der Rheinfront für diese gemeinsame Aktion gewonnen werden. |
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| Werner Brandmüller | |