Abfahren 2009 beim MBC Speyer
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Trübes kaltes Wetter lag
am Morgen des 11. Oktobers über dem Reffenthal und die tief hängenden
Wolken versprachen alles andere als einen trockenen Tag. Wer nun glaubte, die MBC'ler würden sich angesichts dieser Aussichten davon abhalten lassen ihr traditionelles Abfahren und den Abschluss der Saison 2009 zu feiern, sollte sich gewaltig irren. Die Terrasse vor der Rheinschnook füllte sich mal wieder – alle waren gekommen! So konnte der 1. Vorsitzende, Willi Ostertag, viele Mitglieder, Jahresgastlieger und Gäste im Club willkommen heißen. Insbesondere begrüßte er die Ehrenmitglieder des Clubs, sowie den 1. Polizeihauptkommissar Kurt Mistler, Chef der Wasserschutzpolizei Germersheim, den Sportkreisvorsitzenden Alfred Zimmermann, den Ehrenpräsidenten des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland-Pfalz Egon Schuster, sowie die Pressevertreter der Rheinpfalz und der Speyerer Morgenpost. Noch einmal ließ er die zu Ende gehende Saison Revue passieren. Insgesamt sei es ein gutes Jahr gewesen, geprägt von viel Arbeit, wie zum Beispiel die lange fällige Erneuerung der Zaunanlage, oder die Beschattung der Terrasse. |
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Es gab aber auch viele
feuchtfröhliche Ereignisse. Grillfeste, spanischer und bayerischer
Abend mit entsprechenden Schmankerln und insbesondere das Sommernachtsfest
mit der Gaudirallye. Allerdings war das Interesse an der Rallye
eher mager ausgefallen. Der Aufwand der von den Verantwortlichen
der Rallye, in diesem Jahr waren es Uwe und Ariane Töben mit ihren
vielen Helfern, betrieben werden muss, um die Rallye zu organisieren
und durchzuführen, stehe in keinem Verhältnis zu der Zahl der Teilnehmer.
Dies sei Grund darüber nachzudenken, ob man mit der Rallye pausieren
sollte. Ein großes Ereignis war am Sonntagmorgen nach dem Sommernachtsfest, die Hissung der Blauen Flagge, die der Club zum 14. Mal in Folge verliehen bekam. Der Hafenmeister Holger Benz hat sich im ersten Jahr seiner Tätigkeit bestens etabliert. Freundlich hat er die Gäste im Hafen empfangen und dafür gesorgt, dass alle einen Liegeplatz bekamen. Auch Unstimmigkeiten, die eben auch einmal auftreten können, hat er souverän geklärt. Auch Horst Schimbeno, nach zwei Jahren Abstinenz wieder Platzmeister, hat mit viel persönlichem Einsatz dafür gesorgt, dass alle geplanten Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Club bestens erledigt wurden. Ein großes Dankeschön erging an diese beiden Herren, aber auch an die anderen Mitglieder des Vorstandes, die Ihren Job ebenfalls sehr gut erledigt haben. Willi Ostertag lobte auch die Pächter der Rheinschnook, das Ehepaar Lindler, die in der abgelaufenen Saison für die Bewirtung verantwortlich zeichneten. Frau Lindler überreichte er als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß, stellvertretend für das gesamte Team der Rheinschnook. Zwei passive Mitglieder, die in den letzten Jahren allerdings sehr aktiv waren, jedenfalls was die Spitzenplätze bei der Rallye betrifft, hatten sich im Laufe der Saison endlich dazu entschlossen die aktive Mitgliedschaft zu beantragen. Willi Ostertag begrüßte die neuen Aktiven Peter und Rainer Lehr und überreichte ihnen den Clubwimpel und die Clubnadel. Die Flaggenparade wurde nun von der Clubjugend durchgeführt. Nach den Kommandos der Jugendbeauftragten Ramona Christ, holten die Jüngsten die Flaggen ein. Aber, etwas fehlte bei der Flaggenparade. Was war das doch gleich? Genau! Trotz andächtiger Stille und genauen Hinhörens, es konnte kein Quietschen der Seilrollen vernommen werden, worüber man sich in der Vergangenheit meistens köstlich amüsierte. |
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Noch einmal ergriff Willi
Ostertag das Wort und beschloss mit dem nun folgenden Abfahren die
Saison 2009, verbunden mit dem Wunsch, dass sich alle wieder Gesund
und Munter, spätestens am 1. Mai 2010 zum Anfahren, wieder in ihrem
Club, dem 1. MBC, einfinden mögen. 34 Boote begaben sich ein letztes Mal auf die Rundfahrt durch das Revier. Vorbei an der Bundeswehr in den blauen See zur Liebesinsel, dann zurück und zu unserem Nachbarclub YCOA, wo viele Bootsleute kräftig winkten und die Nebelhörner erschallen ließen. Weiter durch die Schweinbucht und wieder zurück in den Heimathafen. Dort verbreitete schon das vorbereitete Essen, Rippchen mit Kraut und Brot, einen einladenden Duft und Ivo mit seiner Partnerin, die Skylights, sorgten mal wieder für ausgelassene Stimmung. Mit Kaffee und Kuchen endete dann auch der letzte Tag für dieses Jahr im Reffenthal. Na ja, der letzte Tag wird es wohl nicht gewesen sein, denn es folgen noch das Schlachtfest, der Nikolauskaffee und einige Winterstammtische, bei denen sich sicher viele wieder sehen. |
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Bericht: Siegfried Klehr Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Umwelt 1. MBC Speyer e.V. |







