Landesverband Motorbootsport
Rheinland-Pfalz e.V.

 

„Jazz am Lampertheimer Altrhein“

Eine gelungene Premiere feierte vorigen Sonntag (27.09.2009) die Veranstaltung "Jazz am Altrhein", die gemeinsam vom Fährverein Nibelungenland, Mitglied im Landesverband Motorbootsport Rheinland-Pfalz, und der Tourismusmarketing GmbH Kreis Bergstraße aus der Taufe gehoben wurde. Die „Original Blütenweg-Jazzer“ aus Bensheim rockten den Altrhein. Im Vorfeld der Veranstaltung war die größte Sorge gewesen, dass schlechtes Wetter den Jazzfreunden einen Strich durch die Rechnung machen könnte – diese Sorge erwies sich als vollkommen unbegründet, im Gegenteil.
.Jazz in Lampertheim
"Aufgrund des sehr trockenen Sommers ist der Altrhein stark ausgetrocknet. Es wird schwierig, eine ausgedehnte Fährfahrt durchzuführen", erklärte Werner Reuters, der umtriebige Schriftführer des Fährvereins und des Rhein-Boot-Netz e.V. im ADAC.
Die "Original Blütenweg-Jazzer" unter Bandleader Prof. Dr. Bruno Weis sollten eigentlich auf einem Floß spielen, "aber dann hätten wir von hier oben leider nur wenig davon mitbekommen", so Reuters. Man habe also kurzerhand ein weiteres Zelt aufgestellt, so konnte das Publikum dann auf Tuchfühlung mit den renommierten Musikern gehen. Das kam gut und sorgte für einen angeregten Dialog zwischen dem Publikum und der Band", erklärte Werner Reuters die Umbaumaßnahmen.
In den zwei Pausen, die die Botschafter des Kreises Bergstraße zwischen ihren Dixielandstücken und bekannten sowie unbekannteren Jazzklassikern einlegten, konnte man die Zeit für eine idyllische Rundfahrt auf dem Altrhein mit der Fähre nutzen. "Wegen des niedrigen Wasserstandes mussten wir sogar überlegen, ob wir statt unserer Fähre Feuerwehrboote einsetzen, die natürlich einen wesentlich geringeren Tiefgang haben", so Reuters weiter.
Aber Richard Hinz, der 1. Vorsitzende und Steuermann der Fähre kennt den Altrhein wie kaum ein zweiter und manövrierte sicher durch alle Untiefen.
Für den Fall der Fälle waren außerdem fünf ehrenamtliche Helfer der DLRG und sechs Feuerwehrleute eingesprungen, die die Fähre eskortierten – sicher ist schließlich sicher.

Bericht: Werner Reuters/Bild: Kai Mühlbeck