
| Mittelrhein-Info 2008 |
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Die Mittelrhein-Info 2008 hatte auch in diesem Jahr wieder die Aufgabe,
den Informationsfluss zwischen den Verbänden auf beiden Rheinseiten,
sowie den Behörden, mit den Vereinen zu fördern. Ekkehard Flashaar-Bloedorn,
1. Vorsitzender des gastgebenden Vereins Motoryachtclub Bingen hatte
für den unter der Leitung von Werner Brandmüller vom Landesverband Motorbootsport
Rheinland-Pfalz stehenden Abend eine angenehme Atmosphäre auf dem Clubschiff
geschaffen. So konnte dieser mit der Unterstützung der Kollegen, Michael Wagner, Vorsitzender HELM, Karl Heinz Menges, Geschäftsführer Helm, Reiner Blumberg, 2. Vorsitzender LVM-RLP, sowie den Ehrengästen Martin Mauermann, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen, Norbert Hübscher, stellv. Leiter WSP Wiesbaden Torsten Ruhl, stellv. Leiter WSP Bingen, Thomas Spindler, stellv. Leiter WSP Mainz und Ulrich Kirschey von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, den Gästen aus den Vereinen ein reichhaltiges Informationsprogramm bieten. |
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Martin Mauermann zeigte auf, dass das Thema
von möglichen Geschwindigkeitsbeschränkungen wieder diskutiert wird.
Allgemein ist festzustellen, dass sich viele Bootsfahrer, auch kleinerer
Boote mit Muskelantrieb sehr unzureichend über die von ihnen befahrenen
Reviere informieren. Hier sollte mehr Aufklärung seitens der Clubs erfolgen.
Es ist mit einem Anstieg der Pachtgebühren für Wasserflächen durch das
WSA zu rechnen. In diesem Zusammenhang rät der DMYV alle Erhöhungen
> 30 % beim DMYV anzuzeigen. Die Vereine müssen die Veröffentlichungen
zu den Wasserrahmenrichtlinien verfolgen. Maßnahmenkataloge werden ab
dem 20.12.2008 ins Internet gestellt. Dabei ist die Vorgehensweise in
den Ländern unterschiedlich. In Hessen finden Workshops zu den Themen
statt. In Rheinland Pfalz werden keine Diskussionsrunden angeboten.
Alle Vereine müssen sich dringend darüber informieren, was in ihren
Bereichen vorgesehen ist. Desweiteren berichtete er von der Erprobung
zweier beleuchteter Tonnen in seinem Revier. Reiner Blumberg berichtete über die ADR 2009, deren für die Skipper wichtigen Passagen zusammen mit anderen Infos zum Kanistertanken im Internet abrufbar sind. Desweiteren über die ebenfalls abrufbaren Infos zur Fäkalienentsorgung Ostsee, sowie den Niederlanden und wies auf Änderungen der Moselschifffahrtspolizeiverordnung hin. |
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Michael Wagner hatte wieder einige News vom
Deutschen Motoryachtverband im Gepäck, so muss "Roter Diesel" in Tanks
nicht mehr entfernt werden. Allerdings müssen die Kaufbelege aufbewahrt
werden, damit ein ordnungsgemäßer Erwerb nachgewiesen werden kann. Auf
der Ostsee sind ab dem 1.01.2009 Fäkalientanks Pflicht. Die Jugend des
DMYV hat sich für neue Boote von Suzuki, ausgerüstet mit Suzuki Motoren,
entschieden. Das besondere an den Booten, die über Kunststoffboden verfügen,
ist der Jockey Sitz, der für die Fahrer eine Umstellung mit sich bringt.
Nachzuhaken gilt es über eine Funkpflicht (auch für kleinere Sportboote)
auf der Saar bei Völklingen. Die WSP führte aus, dass nach wie vor viele Motoren entwendet werden. In 2008 ist die Zahl mit 24 Außenbordmotoren gegenüber 74 Stück in 2007 zwar deutlich rückläufig, aber dennoch besteht immer die Gefahr des Diebstahls. Der sicherste Weg ist der eigene Abbau der Motoren in der Winterzeit. Die WSP weist auch darauf hin, dass Maßnahmen zur Sicherung des Eigentums sehr wichtig sind. Dies fängt an bei der Kennzeichnung der Gegenstände, den kostenlosen Gravieraktionen durch die WSP, bis hin zur Geländeüberwachung mittels Kamera. |
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Ulrich Kirschey, selber Freizeitskipper,
gab sehr informative Ausführungen zu der Verwendung von Rauchmeldern
an Bord, sowie zur richtigen Auswahl von Feuerlöschern. Details zu
seinem Vortrag können bei Werner Brandmüller nachgefragt werden. Werner Brandmüller, als Fachschaftsreferent Rheinhessen auch für die Bojen im Eicher See zuständig, gab einen Bericht zur aktuellen Situation. So wurden diese, soweit noch vorhanden, aus Sicherheitsgründen entfernt und werden nicht mehr erneuert. Eine dauerhafte Unterhaltung dieser Bojen ist mit zu hohen Kosten verbunden. Außerdem ist der bisherige Bojenplatz durch eine Nutzungsänderung durch die Fa. Minthe nicht mehr möglich. Die Wassersportfreunde in Budenheim haben eine Verträglichkeitsstudie, als Grundlage für die Verlängerung der Pachtgenehmigung, beantragt. Interessierten Wassersportvereinen erhalten gerne auch hierzu nähere Infos. Fazit: Dies war eine äußerst informative Veranstaltung, die durch die Art der Vorträge und die Kompetenz der Vortragenden sehr kurzweilig war. Die Veranstaltung hatte eigentlich mehr Besucher verdient, jedoch war der an diesem Tag stattfindende Wintereinbruch vielleicht eine berechtigte Entschuldigung für einige Vereine, die ihr Kommen fest eingeplant hatten. Schade und auch unverständlich aber, dass einige Vereine seit Jahren die Gelegenheit nicht nutzen. |
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| Bericht: Werner Brandmüller/Reiner Blumberg | |