3. Bodensee - Cup 2008
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| Vier Landesverbände nahmen beim 3. Bodenseecup in Friedrichshafen
teil. Aus Schleswig-Holstein, Bremen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
trafen sich insgesamt 27 Teilnehmer zum "MS11-Match-Race" am Bodensee.
Zeitgleich wurde auch das letzte Wochenende der "INTERBOOT" eingeläutet.
Der Veranstalter bemüht sich vorbildlich, die attraktive und aktive
Jugendarbeit im Landesverband Motorbootsport Baden-Württemberg zu
unterstützen. Sehr gutes Spätsommerwetter war angesagt, das machte
die Anreise am Freitag, den 26. September zum Genuss, ...... so
dachte man wenigstens! Nach anstrengender Fahrt (7 km Stau in Pforzheim Ost und noch mal 3 km in Sindelfingen), erreichte man dann erst am späten Nachmittag das Ziel: Die Jugendherberge in Friedrichshafen. Die günstige Lage in Hafennähe, ca. 15 Fußminuten vom Austragungsort entfernt, ist eine hervorragende Alternative bezüglich dem angebotenem Preis-, Leistungsverhältnis. Hier wurden alle Teilnehmer, Betreuer, Wettkampfrichter und Helfer für das Wochenende einquartiert. Für das Match-Race waren aus Rheinland-Pfalz die Landesmeister vom MYC Germersheim, Christin Hanewald (weibliche Klasse) und Benedikt Brosig (männliche Klasse) gemeldet. Jugendleiter Herbert Brosig fungierte als Wettkampfrichter in der Start-Ziel Position, gemeinsam mit Waltraud Hönes aus Baden-Württemberg. Erstmals bei einem MS11-Wettbewerb wurden die Zieleinläufe mit einer Kamera festgehalten und so konnte bei knappen Entscheidungen das Zielfoto alle Unklarheiten beseitigen! Die Premiere ist gelungen und darum sollte man diese Methode auch zukünftig bei den Deutschen Meisterschaften einsetzen! Hier waren sich alle Teilnehmer und anwesende Landesverbandsvertreter einig! Die Landesjugendleiterin Nadine Mayer, unterstützt durch den Jugendvorstand, inclusive einem kompetenten Technikteam, hatte den Wettbewerb zu jeder Zeit unter Kontrolle. Als Streckensprecher war der Vizepräsident aus dem LVM BW, Peter Haag, aktiv in den Wettbewerb eingebunden. Für den Wettbewerb wurden vier MS11-Boote eingesetzt. Die zwei MS11-Verbandsboote aus BW wurden komplettiert durch das MS11-Boot aus Karlsruhe und das "Flitzerle" aus Rheinland-Pfalz. Die Boote sind gleichwertig und von Peter Haag genauestens abgestimmt, trotzdem konnten mit dem Flitzerle die meisten Läufe gewonnen werden....... ;-) Da der Check In bereits am Freitagabend nach der Anreise aller Teilnehmer abgeschlossen werden konnte, war die Fahrerbesprechung am Samstagmorgen um 8:00 Uhr nach dem gemeinsamen Frühstück reine Formsache. Pünktlich um 09.00 Uhr konnte der Wettkampftag für die Vorrundenausscheidungen gestartet werden. Während die Gruppen A und B morgens die Qualifikation fuhren, durften die Gruppen C und D die Messe besuchen. Nachmittags wurde dann "der Spieß umgedreht". Nach einem etwas schwachen Start in der Gruppe A, steigerte sich Christin Hanewald von Lauf zu Lauf und konnte sich am Schluss doch noch als Gruppenzweite für die Finalläufe am Sonntag qualifizieren. Dieses Ziel hatte sich auch Benedikt Brosig vorgenommen, der in der Gruppe C startete. |
Aber schon schnell fand er dort seine Meister. Für knappe Entscheidungen
gibt es keine Punkte und so konnte sich Benedikt leider nicht für
die Finalläufe qualifizieren. Alle Hoffnung ruhte jetzt am Sonntag
auf Christin. Am Nachmittag zeigte sich das Technikteam in "Topform"
und so konnten die Helfer um Nadine jede anfallende Reparatur mit
Bravour meistern, so dass der Wettbewerb ohne Verzögerung gegen
17 Uhr beendet wurde. Dem gemeinsamen Abendessen in der Jugendherberge,
folgte dann ein gemütlicher Abend im Raum "Konstanz". Dass die Jugendlichen
das Konkurrenzdenken außerhalb dem Boot ablegen, konnte man sehr
deutlich sehen. Ein Ratespiel sorgte für lustige Unterhaltung, an
dem fast alle Kids teilnahmen. Zwischendurch etwas Bodengymnastik
mit „Aloha heja he“ und so neigte sich der Tag dem Ende. Am Sonntagmorgen
durften wieder die Zimmer geräumt werden und nach dem Frühstück
und der Fahrerbesprechung um 8.30 Uhr ging es zu den Entscheidungsläufen
in den Hafen. Christin zeigte starke Nerven und konnte ihr Viertelfinale
gegen Bettina Hönes im alles entscheidenden Lauf gewinnen. Die Niederlage
im Halbfinale gegen die spätere Cupgewinnerin Steffi Hönes war dann
schnell vergessen und gestärkt durch einige Anfeuerungsrufe, gewann
Christin den Kampf um den 3. Platz - SUPER, herzlichen Glückwunsch!
Im Halbfinale der männlichen Teilnehmer standen 3 Fahrer aus Schleswig-Holstein
und 1 Fahrer aus Bremen! Mit etwas Wehmut stellte man beim Gastgeber
fest, dass alle männlichen Teilnehmer aus BW ausgeschieden waren.
Die Bodenseeluft war scheinbar “Doping“ für die Norddeutschen Teilnehmer
;-) Pünktlich um 12 Uhr, genau nach Plan, war der Wettbewerb beendet.
Parcours abbauen, Boote aus dem Wasser und reinigen, alles verstauen
und ab zur Siegerehrung in die Messehalle. Dank dem Einsatz und
der Mitwirkung aller Teilnehmer lief es „wie am Schnürchen“, die
jedoch immer wieder zu Nadine führten! Auf der Messe war dann wieder
freier Eintritt für alle Teilnehmer, Helfer und Betreuer organisiert.
Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, was man ruhig
mal erwähnen sollte! Gegen 14.30 Uhr hatten sich alle im Foyer der
Messehalle eingefunden, wo dann gegen 15.20 Uhr im Flair der Interboot
Friedrichshafen die Siegerehrung stattfand. Bemerkenswert war die
Tatsache, dass ALLE Teilnehmer bei der Siegerehrung anwesend waren.
Jeder hatte das "Sponsoring-T-Shirt" an (Danke an Harald Gärtner
;-), was ein sehr schönes, einheitliches Bild darstellte. Eine gigantische
Unterschriftensammlung nahm ihren Lauf und ziert heute die T-Shirt-Rückseite
vieler Teilnehmer. Ein Glückwunsch und herzlichen Dank für eine gelungene Veranstaltung schicken wir über den Rhein nach Baden-Württemberg. Natürlich kommen wir wieder! Der Gesamtsieger (Gewinner des Masterfinale) kam dieses Mal aus Schleswig Holstein, wieso sollte er nicht irgendwann mal aus Rheinland-Pfalz, noch besser Germersheim kommen? ....wir arbeiten dran ;-) Bericht: Herbert Brosig |
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