Herbstwanderung 2007 beim CNK-Leimersheim
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CNK-Herbstwanderung
am 11.11.2007 Nichts für Weicheier war die Herbstwanderung des CNK am 11.11.2007: Bei Kälte, Regen und stürmischem Wind fanden sich 21 Unverdrossene pünktlich um 11.00 Uhr am vereinbarten Treffpunkt vor dem Forsthaus Taubensuhl bei Eußerthal ein. Wenngleich die meisten von ihnen an diesem Morgen wohl lieber im Bett geblieben wären, war es für alle eine Ehrensache, ihren Wanderführer Peter Haag nicht alleine im Regen stehen zu lassen – Bootfahrer dürfen schließlich nicht wasserscheu sein! Nach Begrüßungstrunk und verspätetem Eintreffen einiger Nachzügler hieß es: „Schotten dicht“ (sprich: Kapuzen auf, Reißverschlüsse zu) und los ging’s. Peter zeigte sich über die rege Teilnahme unter diesen widrigen Bedingungen doch recht erstaunt aber auch sehr erfreut und nach einem ersten ca. 5-minütigen strapaziösen Aufstieg wurden alle Teilnehmer/innen von ihm mit einem kräftigen Schluck „original Amrumer Wattenläuper“ aus dem Flachmann belohnt. Solchermaßen gestärkt ging es auf einem bequemen Weg stetig bergab – alle waren bester Laune, die Witterungsverhältnisse schnell vergessen und die Zeit verging wie im Flug. Nach einer gemütlichen Stunde „Spaziergang“ war die Siebeldinger Hütte erreicht, wo Aufwärmen und Stärkung angesagt waren. Unterdessen verdichtete sich der Regen und der Aufbruch ins unwirtliche Freie wurde ein ums andere Mal aufgeschoben. Der Nachmittag war schon fortgeschritten, als sich die Gruppe schließlich zum zweiten – anspruchsvolleren! – Teil der Tour aufmachte. Es begann zunächst wieder geruhsam auf leicht abschüssigem Weg und eigentlich hätte ja zu diesem Zeitpunkt schon jedem klar sein müssen, dass es so nicht ewig weitergehen konnte. Auch, als Sherpa Peter nach ca. 30 Minuten in einer Schutzhütte ein provisorisches Basislager aufschlug, wo Sherpa-Frau Edith die Wanderer mit Müsliriegeln und Traubenzucker versorgte, hätte das die Teilnehmer misstrauisch stimmen müssen. |
Spätestens jedoch, als CNK-Vorstand Dieter verkündete, er
habe hier sein Auto deponiert um (natürlich völlig
uneigennützig!) alle „Fußkranken“ zum Ziel zu fahren, hätte die
Gruppe erkennen müssen: nun stand der beschwerliche Teil der
Wanderung bevor! Ob der guten Stimmung und Versorgung jedoch hatte kaum jemand Lust, Dieters großzügiges Angebot anzunehmen und bis auf eine Teilnehmerin wollten alle weitermarschieren. Peters Warnung, es werde ab jetzt aber noch 2-3 Stunden bergauf gehen, verhallte ungehört… Was dann kam, entpuppte sich als Härtetest für die Ungeübten: ein schmaler, permanent ansteigender Pfad, auf dem sich unter nassem Laub Geröll und Wurzelwerk verbargen. Dazu peitschender Regen, kalter Wind, tief hängende Wolken und nachlassende Kondition - Peter hatte alle Mühe, die Schwächelnden mit aufmunternden Worten („Wir sind gleich oben…“) und Dopings aus dem Flachmann bei Laune zu halten! Nach zweistündigem Anstieg kamen zu den genannten Widrigkeiten auch noch kalte Füße und Müdigkeit hinzu – Peter kümmerte sich aufopferungsvoll um seine Schützlinge („Jetzt sind wir wirklich gleich oben…“) und nach drei (!) Stunden Aufstieg war endlich Land in Sicht: im letzten Büchsenlicht erreichten die müden Wanderer die Forsthaus-Waldgaststätte Taubensuhl, wo sie bereits von einigen „Nicht-Wanderern“ erwartet und mit Wildgerichten und frischer Gänsekeule für ihre Mühen entlohnt wurden. Beim gemütlichen Ausklang waren die Strapazen schnell vergessen. Ein wenig stolz auf das Geleistete waren sich alle einig: dies war mal wieder eine gelungene Tour! Augenscheinlich waren alle (oder zumindest die meisten?) froh, an diesem ungemütlichen Tag doch nicht im Bett geblieben zu sein… Herzlichen Dank an Peter und Edith für die gewohnt perfekte Organisation – die Wandergruppe freut sich schon auf die nächste Tour im Winter! Bericht: Ulrike Ströbl Fotos: Peter Haag |
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