Freundschaftstreffen MSV Germersheim – MYC Germersheim 2006
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Eine Veranstaltung ganz besonderer
Art fand zwischen dem Motorbootsportverein Germersheim und dem Motoryachtclub
Germersheim statt. Aufgrund der nationalen und internationalen Erfolge
ihrer Jugendlichen im „motorisierten Schlauchbootslalom“ wollten
die „Senioren“ der beiden Vereine, die an die Kids gestellten Anforderungen
einmal selbst testen. Dafür wurde vom Jugendleiter des MYC, Herbert
Brosig, der Parcours der Klasse M4 ausgewählt. Die mehrfache national und international erfolgreiche Schlauchbootspezialistin Hannah Weigel (MYC) demonstrierte in einigen Runden, wie der Parcours ordnungsgemäß durchfahren werden müsste. Auf Anhieb sah dies alles ziemlich leicht aus, aber nun mussten die Senioren ins Boot! Bald schon war zu erkennen, dass ein fehlerfreies Durchfahren des Parcours doch nicht so einfach ist wie es aussah! Das Durchfahren der Tore, ohne Bojenberührung, rückwärts ins Tor 5 einfahren, das Umkreisen eines Tores in engstem Radius und das Anhalten zur Übung des „Mann über Bord“ erforderte bei allen Fahrern viel Geschicklichkeit und Konzentration. Vom MSV starteten 11 Teilnehmer und vom MYC 10 Teilnehmer, wobei die 8 Besten jedes Clubs als Mannschaft gewertet wurden. Renate Siegle (MSV), Bettina Wind (MYC) und Christel Brosig (MYC) bewiesen, dass nicht nur Männer Schlauchboot fahren können Bald stellte sich heraus, dass die vom 1. Vorsitzenden des MSV, Jürgen Scheid und MYC-Jugendleiter Herbert Brosig geborene Idee, sich zu einer ganz tollen Veranstaltung entwickelte. Zeitweise konnten über 30 Personen auf dem neuen Belag der Jugendplattform gezählt werden! Natürlich war auch die Knotenprüfung ein Bestandteil des Wettkampfes. Kreuzknoten, Schot-, Pal-, Webleinstek und das Belegen einer Klampe, fielen den 21 Teilnehmern wesentlich leichter als einen fehlerfreien Parcours zu fahren. Immerhin schafften es am Ende 8 Teilnehmer fehlerfrei ins Ziel zu kommen! Die Jugend mit Hannah Weigel (Bojenbeobachtung), Benedikt Brosig / Felix Siegle (Zeitnahme) und Marco Gerach / Lisa Wind (Knotenabnahme), hatten die Durchführung des Wettbewerbs sicher im Griff und notierten fleißig die Zeiten und Fehler der Senioren. |
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Nachdem alle Teilnehmer ihren Wettkampf absolviert hatten, lud der
MSV alle Gäste zur Siegerehrung in ihr Clubhaus ein. Da sich das
Essen aufgrund der erstaunlich großen Fangemeinde etwas verzögerte,
nutzte man die „Gunst der Stunde“ und zog die Siegerehrung vor.
Unter lautstarkem Beifall wurden die Platzierungen „von Hinten nach
Vorne“ vorgelesen. Als beste weibliche Teilnehmerin landete Renate
Siegle (MSV) in der Einzelwertung auf dem 10. Platz. Die Spannung
wurde groß, und am Ende trennten nur 76 Hundertstel Sekunden Platz
1 und Platz 2. Jürgen Siegle (MSV) gewann diese „1. Gaudi-Schlauchbootrallye“
vor Herbert Brosig (MYC) und Gerhard Grimm (MSV). Der 4. Platz von
MYC-Ehrenmitglied Otto Badergoll zeigte jedoch, dass mit „den Alten“
beim Wassersport immer zu rechnen ist Nun waren alle gespannt, wie die Mannschaftswertung ausging. Eigentlich hätte man vermutet, dass der MYC die Mannschaftswertung gewinnen müsste. Aber auch hier musste man sich knapp geschlagen geben. Mit 5100 zu 4800 Punkten gewann der MSV nach der Einzel- auch knapp die Mannschaftswertung. Ein BMW, der als Gewinn für die beste Mannschaft angekündigt war, entpuppte sich als Brot Mit Wurst Der 1. Vorsitzende des MYC, Udo Rehm und der 1. Vorsitzende des MSV, Jürgen Scheid, sprachen bei der Siegerehrung von einer gelungen Veranstaltung. Die Jugendarbeit haben beide Vereine als zukunftsweisend erkannt und werden sie mit bestem Wissen und Gewissen auch in ihren Vereinen fördern. Nach einer tollen und lustigen Siegerehrung wurde endlich etwas gegessen. Bei einem gemütlichen Beisammensein und Musik ging dann ein sehr schöner Tag zu Ende. Erst spät in der Nacht wurde das Erfolgsgeheimnis des MSV gelüftet, der bereits am Samstagmorgen mit Bierdeckeln die Parcoursfahrt im Clubhaus simulierte und auch die Knoten nochmals „vorsichtshalber“ übte. Mit soviel Professionalität hatte der MYC nicht gerechnet Ganz klar, dass es im nächsten Jahr eine Revanche geben muss, war die Meinung ALLER Teilnehmer. |
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| Bericht: Herbert Brosig | |





