Landesverband Motorbootsport
Rheinland-Pfalz e.V.

 

Herbstwanderung 2006 des CNK Leimersheim

CNKL Ein wunderbarer Herbsttag...
Man könnte meinen, dass die Wandertruppe zwischenzeitig schon ein eingespieltes Team ist. Nehmen wir es vorweg: Der Tag verlief reibungslos und in Harmonie mit viel Spaß und es gab keine besonderen Vorkommnisse wie z. B. Treffpunktverirrte, Zurückgebliebene... usw. Na ja, fast keine Vorkommnisse...
Aber jetzt mal der Reihe nach......
Peter Haag hat eine schöne Wanderroute herausgesucht. Dass die Wandergruppe diesmal etwas kleiner ausfiel lag also nicht daran. Leider konnten diesmal nicht alle fest etablierten Wanderer teilnehmen. Schade, dass es da schon lange gebuchte Konzertkarten gab und schade, dass familiäre Umstände ein paar Leute zur Abwesenheit gezwungen hatten. Schade, dass wir auch Ausfälle aus gesundheitlichen Gründen hatten. Gute Besserung sei hier noch mal gesagt.
CNKL Treff in Leimersheim war für 10.00 h angesetzt und die Fahrgemeinschaften bildeten sich wie von selbst. Von denen, die in Leimersheim nicht am Treff waren, wussten wir: in Made (St. Martin) werden wir sie am Parkplatz treffen. Wir fuhren also nach St. Martin und trafen uns dort am Parkplatz.
Ein fröhliches und munteres Hallo und Guten Morgen. Wanderschuhe an und alle Jacken, Kram und Tralala verstaut... egal in wessen Rucksack. Hauptsache alles war untergebracht und los ging `s. Ein sonniger Tag versprach es zu werden und alle freuten sich darüber.
Ein klitzekleines Stück durch die Weinberge zur Hardt-Madonna, kurzer Stopp, Gruppenfoto und weiter. Eingetaucht in den Pfälzer Wald. Beim Anstieg kam schon der ein oder andere außer Atem. Wer jedoch immer mit Abstand voraus lag, war unsere Elisabeth.
CNKL Das war natürlich für unseren Hafenhund schwierig, da er doch immer gern die "Herde" beisammen gehalten hätte. Hund Sammy schaut vor, schaut
zurück... und läuft vor und läuft zurück... na ja er hat bestimmt die meisten Kilometer zusammenbekommen. Am Eichenbüschel haben wir eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Peter Haag hatte Mineralwasser und „Notfalltropfen“ für die Wandertruppe im Rucksack. Tausend Dank, Peter oder hat die Edith Deinen Rucksack gepackt? Dann ging es weiter bis zur Edenkobener Hütte (Hüttenbrunnen), wo wir zu Mittag gegessen haben. Es gab diesmal neuen Wein und natürlich auch die herzhaften Pfälzer Gerichte. Ein Kaffee zum Abschluss und wieder weiter hinaus an die frische Luft.
Jetzt ging es mal abwärts, mal wieder aufwärts. Auffallend war auch, dass es in diesem Jahr unglaublich viele "Keschde" gab. Die Wanderpfade waren übersät von den stacheligen Schalen.
CNKL Hafenhund Sammy, der keine Wanderschuhe dabei hatte, zippelde empfindlich über die stacheligen Dinger. Als er das erste Schlammloch entdeckte, musste er hinein, um sich die Pfoten abzukühlen... was sah der Hund gut aus... mei, mei, mei. Auch die nachfolgende Bachläufe nutzte Sammy um sich abzukühlen... er hatte wahrlich für Unterhaltung gesorgt, als er dann auch noch ein Vollbad nahm.
Am Rasthaus an den Fichten machten wir einen Nachmittagsstopp, wir saßen im Freien. Viele Leute waren hier unterwegs und sahen den Kindern beim Spielen zu. Da wir nur kurze Rast machen wollten, saßen wir auch nur auf den Holzbänken vor dem Rasthaus. Wie gut, dass die anderen Wanderer (es waren keine Pfälzer) Verpflegung dabei hatten. Vorstand Fillibeck lehrte sie geschwind was "Reiterle" sind und so kamen die CNK-Herren auf den Rentnerbänken zu "Keesbrot-Reiterle". Hin- und Hergeplänkel förderte den Spaßfaktor. Anekdoten aus der Kindheit des ein oder anderen wurden hier erzählt. Das war schon amüsant.
CNKL Also gut. Jetzt ging es weiter abwärts wieder Richtung Made. Die Kropsburg sollte noch auf dem Weg liegen und natürlich die Burgschänke. Also über Stock und Stein und Wurzelwerk und dann hinein in die Burgschänke. Da hing ein wunderschönes Bild an der Wand. Es zeigte einen alten Mann mit Bart und Pfeife im Mund.
Seine Augen schielten so lustig und witzig. Karl hatte dies allerdings so beschrieben: "Schaut doch mal, wie der so SCHRÄG UM DIE ECKE SCHAUT.....".
So jetzt kam das letzte Stück zurück nach Made. Unser Werni hat nun geschwächelt, er konnte nicht mehr auf seinen Fuß auftreten, was wohl durch eine Überlastung kam... von wegen durchtrainiert und oft im Wald zum wandern... da kommt´s raus. Wir hoffen, dass er zwischenzeitig zum Arzt gegangen ist und sagen auch GUTE BESSERUNG.
CNKL Den Abend haben wir in Made ausklingen lassen und zwar in der Grafenstube. Peter hatte für uns Plätze reserviert. Wir hatten hier einen kulinarischen Hochgenuss. Es gab Feines wie Schweinebäckchen in Burgundersoße und Kastaniensaumagen. Gertrud und Manuela wollten dann noch weiterschlemmen und richteten sich auf die Dessertvariationen ein. Die beiden teilten sich die PLATTE und Karl war es Freude genug den beiden zuzusehen/zuzuhören... und spendierte dieses abschließende Extra. DANKE! Es wurde noch einmal lustig, als alle in ihren Künsten von Dialekten kramten und diese zum besten gaben. Ein Ende hätte es nicht mehr so schnell genommen, wenn nicht die Trollschoppen zum Abschließen des Abends gekommen wären. Auch hier den Spendern vielen Dank.
Danke an die Wandertruppe. Ihr habt alle zum Gelingen beigetragen...



Bericht: Manuela Ochsenreither/Fotos: Peter Haag