Saubere Umwelt an der Mosel
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Engagement für eine saubere Landschaft
„Es hat sich mal wieder gelohnt!“ – so die einhellige Meinung der fleißigen Teilnehmer dem diesjährigen Umwelttag in Traben-Trarbach, der zum 21. Mal durchgeführt wurde. |
| Bei der Initiative, die in diesem
Jahr im Rahmen des landesweiten „Dreck-weg-Tag“ am 19. März stattfand,
waren wieder die Mitglieder von Angelsportverein, Deutsch-Amerikanischer
Segelflieger-Club, Ruder-Club, Traben-Trarbach Aktiv und V f L im
Einsatz, um die Hinterlassenschaft von uneinsichtigen Mitbürgern
zu beseitigen. Erstmals wurden sie von einer aus 18 Kindern und
Jugendlichen bestehenden Gruppe des Jugendhofes Wolf unterstützt.
Mit großem Eifer schritt der Nachwuchs zur Tat. Das Moselufer, die Randzonen der B 53, die Wanderwege zur Grevenburg und nach Starkenburg sowie der Mont-Royal waren die Einsatzgebiete. Über 70 freiwillige Helfer hatten sich an den Treffpunkten eingefunden, um einerseits für eine saubere Landschaft zu sorgen und andererseits auch ein Stück Umweltgedanken vorzuleben und in die Tat umzusetzen. Autoreifen, Autobatterien, ausgedientes Mobilar, Dosen, Flaschen und Verpackungsmaterial aller Art wurde gesammelt. An einigen Stellen konnte zwar ein erfreulicher Rückgang des weggeworfenen Mülls verzeichnet werden, dennoch waren die von der Stadt Traben-Trarbach zur Verfügung gestellten Anhänger prall gefüllt. Müll und Abfall werden jetzt einer sach- und fachgerechten Entsorgung zugeführt. |
Bei der Abschlussveranstaltung
im Bootshaus des RCTT lobte Stadtbürgermeisterin Heide Pönnighaus,
die zu einer Stärkung eingeladen hatte, das vorbildliche Engagement
der vielen ehrenamtlichen Helfer. Sie hoffe, so Heide Pönnighaus,
dass von der Aktion ein positives Signal ausgeht und sich ein anderes
Bewusstsein einstellt. Einen besonderen Dank richtete sie an Horst Scheidweiler, der den Umwelttag 1985 in Traben-Trarbach initiierte. Der Umwelttag hat sich im Laufe der Jahre bestens bewährt. Wenn man die Sammelergebnisse addiert, kommt schon ein riesiger Müllberg zusammen. Und man fragt sich, wie sähe das Moselufer, die Randzonen der B 53 oder die Zufahrten und die Schonung auf Mont-Royal ohne diese Maßnahme aus. Abschließend sei bemerkt, dass sich die Teilnehmer bei dieser Aktion nicht als Müllsammler schlechthin sehen, sondern bewusst machen wollen, was alles getan werden muss, um die Umweltsünden verantwortungsloser Zeitgenossen zu beseitigen. Dem einen geht es um ein sauberes Sportrevier – dem anderen um eine saubere Landschaft. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie wollen ein Zeichen setzen, wie der Verunreinigung der Landschaft begegnet werden kann. |
| Bericht: RCTT | |
